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Wenn unser Gedächtnis erkrankt

Wer kennt es nicht, schnell ist mal ein Termin, ein Name oder eine Nummer vergessen. Das ist nicht schlimm und schon gar keine Krankheit. Hier muss man beachten, unser Gehirn wird mit einer Vielzahl an Informationen, an Daten jeden Tag konfrontiert. Je nachdem in welcher körperlichen Verfassung man sich befindet, kann es schnell mal zu einer begrenzten Vergesslichkeit kommen. Maßgeblich Ursachen können hier zum Beispiel eine Erkrankung wie eine Erkältung sein, aber auch Stress oder Schlafmangel. Aber auch psychische Belastungen und andere Faktoren können sich auf unser Gedächtnis auswirken.

Normale und krankhafte Vergesslichkeit

Von einer Erkrankung kann man erst dann sprechen, wenn sowas wiederholt passiert oder die Vergesslichkeit in ihrem Ausmaß zunimmt. Auch im hohen Alter kann es zu Vergesslichkeit, zu einer vermehrten Vergesslichkeit kommen. Aber auch das ist noch keine Krankheit, sondern ist vielmehr dem Alter und einer dementsprechenden Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit geschuldet. Wobei man diese Entwicklung nicht pauschal bei jedem alten Menschen feststellen kann. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Menschen. Neben dieser normalen Vergesslichkeit und Einschränkungen bei unserem Gedächtnis, gibt es leider auch Krankheiten die dafür verantwortlich sein können. Zu diesen Krankheiten gehören zum Beispiel verschiedene Infektionskrankheiten. Zu diesen Infektionskrankheiten, die sich auswirken können, zählt unter anderem eine Störung der Schilddrüse, hier kommt sowohl die Schilddrüsenunterfunktion, als auch die Überfunktion in Betracht. Auch eine Lungenentzündung kann sich auf das Gedächtnis auswirken. Angsterkrankungen und Depressionen können auch die Ursache sein. Aber auch Mangelerscheinungen von Vitaminen wie dem Vitamin B12 können ursächlich sein. Muss man in der Folge einer Krankheit Medikamente einnehmen, so kann es hier auch hier zu Nebenwirkungen, wie Einschränkungen beim Gedächtnis kommen.

Die Behandlungsmöglichkeiten von unserem Gedächtnis

Natürlich stellt sich die Frage, wie kann man solche Krankheiten behandeln, die sich auf unser Gedächtnis auswirken? Grundsätzlich zielt hier die Behandlung immer auf die Ursache ab. Kommt es zum Beispiel zu einer Vergesslichkeit aufgrund von einem Mangel von Vitaminen, so kann man hier eine Verbesserung durch die Einnahme von Vitaminen erzielen. Bei Infektionskrankheiten die sich auf das Gedächtnis auswirken, orientiert sich hier immer die Behandlung auf diese. Gerade wenn die Behandlung der Ursache erfolgt, wird man meist schnell eine Verbesserung feststellen können. Im Rahmen der Behandlung muss immer auch geklärt werden, ob hier nicht auch eine mögliche Demenz vorliegen könnte. Den auch diese, bei einer Demenz handelt es sich um eine Störung in unserem Gehirn, kann es zu einer zunehmenden Vergesslichkeit kommen. Hier sieht die Behandlung anders aus. Neben Medikamenten, kommen hier zum Beispiel auch Gedächtnisübungen zur Anwendung. Neben diesen Erkrankungen, kann aber auch der Lebensstil für eine Vergesslichkeit verantwortlich sein. Hier spielt im Zusammenhang mit dem Lebensstil weniger die Art der Lebensmittel eine Rolle, sondern vielmehr Alkohol und Drogen. Wer dauerhaft und viel Alkohol oder Drogen zu sich nimmt, kann damit nicht nur bestimmte Organe in seinem Körper schädigen, sondern letztlich auch sein Gehirn und Gedächtnis. Kommt es hier infolge vom Konsum zu einer Schädigung, so kann diese Schädigung nicht im Rahmen einer Behandlung wieder rückgängig gemacht werden.

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